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Sardinien

Der Norden
Am bekanntesten ist sicher die Costa Smeralda, die Smaragdküste – smaragdgrünes, klares Wasser an unzähligen weiß glänzenden Buchten, eigenwillig geformte Granitfelsen und schroffe Gebirgszüge, bewachsen von jahrhundertealter Vegetation und duftender Macchia, machen den einzigartigen Reiz der Costa Smeralda aus. Hier treffen sich die Reichen und Schönen des internationalen Jetsets, seit der Aga Khan diesen Landstrich in den sechziger Jahren entdeckte.
Einer der typischen geschmackvollen Villenverbände, Condominium genannt, heißt Portobello.
An der Ostküste hat sich San Teodoro von einem Fischerdorf zu einem beliebten Urlaubsort gewandelt, gewiss seiner Strände wegen; besonders der gut 3 km lange La Cinta mit weißem Sand bester Sorte lockt die Besucher.
Fährt man die SS125 weiter Richtung Süden, stößt man auf Nuoro, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, die den ganzen mittleren Teil der Insel einnimmt. Sie ist Ausgangsort für jene, die das unverfälschte Sardinien kennen lernen möchten. Auch Perdasdefogu ist noch urtümlich. Umgeben von uralten Eichenwäldern, liegt dieses Dorf in der sardischen Bergwelt zwischen den historischen Regionen Ogliastra und Salto di Quirra.

Der Süden
Weiter südlich verändert sich die Landschaft. Muravera ist eingerahmt von Hügeln und zum Meer hin begrenzt von weitläufigen Lagunen, in denen man aus nächster Nähe rosa Flamingos und viele andere Vogelarten beobachten kann. 7 km weiter liegt Torresalinas, direkt am Meer in einem nichttouristischen Abschnitt der Südostküste. Auch wenn sich die Costa Rei im Gegensatz dazu touristisch entwickelte, hat sie keineswegs an Charme verloren. Mediterrane Ferienhäuser direkt am kilometerlangen Sandstrand bieten das ideale Domizil für Familienurlaube mit kleinen Kindern. Etwa 50 km entfernt von Cagliari, der Inselhauptstadt, liegt die "Königsküste" mit ihrem türkisblauen Wasser und dem hellen, weitläufigen Strand. Am Ausgang der Costa Rei befindet sich das Villagio Rocca Sant Elmo. Es entstand Anfang der neunziger Jahre in unberührter Natur. Durch die preisgekrönte Architektur von Vito Sonzogni ist hier eine beispielhafte Verschmelzung von Bebauung und Landschaft gelungen.
Villasimius ist ein malerisch am Meer gelegenes ehemaliges Fischerdorf; hier schrieb Ernst Jünger in den Sechzigern sein Buch "Am Sarazenenturm". Auch Geremeas ist ein Urlaubstraum. Kaum hat man den Trubel Cagliaris hinter sich gelassen, kommt man an die 30 km östlich der Hauptstadt gelegene Feriensiedlung. Von der Straße nicht einsehbar, verstecken sich an diesem Küstenabschnitt wunderschöne langgezogene Sandstrände.

Sardinien – eine Insel mit Geschichte
Künstliche Feen-Felsgrotten zur Bestattung, Steinsetzungen und Riesengräber liegen in der Weite der Landschaft verstreut als stumme Zeugen vergangener Kulturen. Neueste Funde werden bis 200.000 Jahre zurück datiert. Doch die erste "richtige" Kultur Sardiniens erstand in der Jungsteinzeit. Bauern, Fischer und Hirten bezogen ihre kulturellen Anregungen vor allem aus dem Osten.
Vor mehr als 3000 Jahren baute man Behausungen aus Granit und Türme aus riesigen Steinen, die wie ein Teil der karstigen Landschaft wirken, Sinnbild der Symbiose von Mensch und Natur. Nuraghen (Wehr- und Wohnbauten der Nuragher, vorgeschichtlicher Siedler) findet man überall auf der Insel. Bis auf wenige Ausnahmen nicht umzäunt, dienen sie oft ganz profan als Stall.
Unvergleichlich sind die Fassaden der romanischen Kirche von Saccargia oder auch die der Kirche San Pietro in Sorres – Juwelen europäischer Baukunst, bei denen sich Kalkstein und Trachyt in faszinierendem Hell-Dunkel-Spiel abwechseln. Die Anordnung der weißen und schwarzen Steine folgt dem Muster toskanischer Architektur um Pisa, Lucca und Pistoia.

Sardinien – wie geschaffen für Ihren Urlaub
Entdecken Sie dieses Kleinod im Mittelmeer. Schon an Ostern blüht die ganze Insel. Die Landschaft leuchtet im Gelb des wilden Ginsters, der Mimosen und Margeriten. Wenn die Blütenpracht des Frühlings verblasst, mischt sich der Klatschmohn rot in die gelben Weizenfelder, und die Landschaft zeigt ihr sommerliches Gesicht. An den Sandstränden im Süden kann man von Mai bis November baden.

Is Molas
In der Nähe des Dorfes Pula, inmitten üppig blühender Gärten mit Palmen und Kakteenfrüchten, liegt Villa Is Molas Monte. Mit ihrem weitläufigen Anwesen und den großzügig angelegten Terrassen und Freisitzen eignet sie sich für Ferien im großen Kreis. Aber auch zu zweit fühlt man sich hier wohl; Golfspieler werden den europaweit bekannten Platz "Is Molas" wenige Autominuten entfernt schätzen.

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