Sie befinden sich im Bereich für Urlauber Hier gelangen Sie in den Bereich für Vermieter
Einloggen Kontakt  |  AGB  |  Newsletter  |  Impressum  |  Sitemap    
Suche Ferienhaus-Suche
Stichwortsuche Erweiterte Suche
Ländersuche Ländersuche
Kartensuche Kartensuche
Merkzettel Merkzettel
F.A.Q. FAQ
Service Service
Regions-Tipps Regions-Tipps
Mietwagen Mietwagen
Persönliche Daten Persönliche Daten
Registrieren Registrieren
Daten ändern Daten ändern
Passwor ändern Passwort ändern
Sichtbare Daten Sichtbare Daten
Favoriten Favoriten
Übersicht residencio
Über uns Über uns
Linkpartnerschaft Linkpartnerschaft
Newsletter-Archiv Newsletter-Archiv
Presse Abonnieren
PayPal-Standard-Logo

Chalkidiki

Der Dreizack Poseidons

Chalkidiki ist etwas größer als das Saarland. Die Halbinsel südöstlich von Thessaloniki (über das die meisten Touristen kommen) wird wegen ihrer dreifingrigen Gestalt, die ihr zu einer Küstenlinie über 500 Kilometern verhilft, auch „Dreizack Poseidons“ genannt. Auf diesen drei Fingern spielt sich der Haupttourismus ab, von Westen nach Osten abnehmend. Der „Handteller“ Chalkidikis ist touristisch noch wenig erschlossen. Das fast durchgängig bewaldete Cholomondas-Massiv beherrscht große Teile der Region. Eine der wenigen Besucherattraktionen ist die Tropfsteinhöhle von Petralona im Südwesten Chalkidikis. Die Höhle im Berg Katsika wurde 1959 entdeckt und kann auf einem 800 Meter langen Rundgang besichtigt werden. Sie barg neben verschiedenen Tierknochen auch einen menschlichen Schädel, dessen Alter zwanzig Jahre nach der Entdeckung auf 200.000 Jahre geschätzt wurde. Damit dürfte der Höhlenbewohner ein Vorfahre des Neandertalers gewesen sein. Einige Höhlenfundstücke sind in einem kleinen Museum am Höhleneingang ausgestellt.

Kassandra

Kassandra, die westlichste Halbinsel, ist streng genommen eine Insel, doch den nur 60 Meter breiten Kanal nördlich von Potidea bekommt man während der Fahrt über die Autobahnbrücke nur kurz zu Gesicht. Kassandra ist nur mäßig hügelig und wohl auch deshalb von den drei Fingern Chalkidikis (die Griechen sagen übrigens eher „Füße“) am meisten vom Tourismus geprägt, und zwar an der West- und noch mehr an der Ostküste. Dort herrscht der Hauptbetrieb in Kallithea. Die felsige Südküste gehört der Brandung, das Landesinnere der Landwirtschaft.

Sithonia

Schon deutlich bergiger ist Sithonia, der „Mittelfinger“ Chalkidikis, und deshalb gibt es hier weniger Hotels, die sich aber gut ins Landschaftsbild schmiegen. Schöne Strände gibt es auch, sogar einige der schönsten Griechenlands, aber man muss sie schon eher suchen. Dafür sind sie auch in der Hochsaison nie überfüllt. Historische Sehenswürdigkeiten gibt es keine. Wegen der Schönheit der abwechslungsreichen Landschaft halten aber nicht Wenige Sithonia für das schönste Gebiet Chalkidikis. Wer auf Trubel und exzessives Nachtleben gern verzichtet, dürfte hier goldrichtig sein. Wer im Urlaub aber nicht ohne Golfplatz auskommt, findet auch den: in Porto Carras.

Athos

Der östlichste der drei Finger heißt Athos, ist 50 Kilometer lang und bis acht Kilometer breit. Der größte Teil der urwüchsigen waldreichen Berglandschaft – heute ein UNESCO-Weltkulturerbe – gehört der Mönchsrepublik Athos, in der über 2.000 Mönche in 20 großen Klöstern oder den sie umgebenden Siedlungen leben, den sogenannten Skiten. Die Spanne des Wohnens reicht von prunkvollen Zwiebelturmbauten bis zu Berghöhlen. Benannt ist die Republik nach dem höchsten Berg Chalkidikis, dem gut 2.000 Meter hohen heiligen Berg im Süden des östlichen Fingers.
Auf Athos sieht es nicht nur aus wie im Mittelalter, es geht auch so zu. Höchstens sechzig pilgernde Besucher lässt der Rat der Mönche täglich zu, und auch das nur für vier Tage. Obwohl die Insel der Heiligen Mutter Gottes geweiht ist, sind Frauen gar nicht erlaubt – angeblich nicht einmal weibliche Haustiere. Doch von dieser Vorschrift gibt es gewisse Ausnahmen: Katzen etwa, um des Kleingetiers Herr zu werden, oder Hühner, damit die Ikonenmaler unter den Mönchen Eidotter zur Farbherstellung bekommen. Den autonomen Status der Mönchsrepublik (in der die zwanzig Klöster wiederum autonom sind) mochte auch die EU beim Beitritt Griechenlands nicht antasten, obwohl sie angesichts der Restriktionen vernehmlich mit den Zähnen knirscht.

Unser Ferienhaus-Tipp