Sie befinden sich im Bereich für Urlauber Hier gelangen Sie in den Bereich für Vermieter
Einloggen Kontakt  |  AGB  |  Newsletter  |  Impressum  |  Sitemap    
Suche Ferienhaus-Suche
Stichwortsuche Erweiterte Suche
Ländersuche Ländersuche
Kartensuche Kartensuche
Merkzettel Merkzettel
F.A.Q. FAQ
Service Service
Regions-Tipps Regions-Tipps
Mietwagen Mietwagen
Persönliche Daten Persönliche Daten
Registrieren Registrieren
Daten ändern Daten ändern
Passwor ändern Passwort ändern
Sichtbare Daten Sichtbare Daten
Favoriten Favoriten
Übersicht residencio
Über uns Über uns
Linkpartnerschaft Linkpartnerschaft
Newsletter-Archiv Newsletter-Archiv
Presse Abonnieren
PayPal-Standard-Logo

Bayerischer Wald

Europas Waldkern

Der Bayerische Wald bildet zusammen mit dem Böhmerwald, dem Oberpfälzer Wald, dem Neuburger Wald und dem Sauwald in Oberösterreich (der Name hat wahrscheinlich nichts mit Schweinen zu tun, sondern kommt von „Passauer Wald“) das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas. Besonders die grenznahen Gebiete waren während der Ostblockzeiten keine begehrten Touristenziele. Das hat sich nach dem Mauerfall geändert. Heute ist man im Bayerischen Wald stolz auf die modernsten Skilifte deutscher Mittelgebirge. In punkto Masse können die Pisten des Bayerischen Waldes mit den großen Skigebieten nicht mithalten, in punkto Klasse schon eher: Weltcuprennen gibt es am Großen Arber, dem höchsten Berg des Waldes (1.456 m), seit den siebziger Jahren. Und die Loipen sind bei Langläufern und Biathleten beliebt. Im Dezember 2007 wurden sie gar von den Biathleten der chinesischen Nationalmannschaft während eines Trainingslagers am Großen Arber genutzt. In den Höhenlagen gibt es oft noch Schnee und Eis, wenn weiter unten längst Tauwetter herrscht. Bei viel Schnee kann man aber auch fünf Kilometer abfahren bis nach Bodenmais. Neben Lam ist das die wichtigste Wintersportgemeinde im Arbergebiet.

Im ganzen Wald regnet es seltener als beispielsweise im Schwarzwald; die Luftfeuchte, meist um 35 %, ist gering. In den höheren Lagen empfiehlt es sich, auch in den wärmeren Jahreszeiten mit empfindlich kalten Nächten zu rechnen. Dafür ist der Wald auch vergleichsweise schneesicher: An durchschnittlich 120 Tagen (im Hinteren Wald sogar bis zu 180) kann man mit Schneehöhen von einem guten halben Meter rechnen; in Ausnahmefällen auch mit deutlich mehr. Bei klarem Wetter – besonders bei Herbstföhn – sind von den Bergen die Schneegipfel der Alpen zu sehen.

Nationalpark Bayerischer Wald

Der Ostteil des Bayerischen Waldes ist seit 1970 Nationalpark – Deutschlands erster. Er wurde zwanzig Jahre nach der Gründung noch einmal um 85 % erweitert und ist heute über 24.000 Hektar groß; damit ist er der größte deutsche Waldnationalpark. Nicht zu verwechseln ist er mit dem wesentlich größeren (knapp 308.000 Hektar) Naturpark Bayerischer Wald, den es unter diesem Namen seit 1967 gibt. Dessen Hauptteil liegt zwischen Donau, Ilz, Regen und tschechischer Grenze. Die kleinen Flüsse überschreitet der Park jedoch nach Norden und Süden.

Die meisten Bäume des Nationalparks sind Fichten, Buchen oder Tannen. Als Stürme in den Achtzigern und Anfang der Neunziger viele Fichten knickte, die in den hohen Lagen dominierten, fand der Borkenkäfer den Tisch reichlich gedeckt. Der Grundgedanke des Nationalparks, die Natur sich selbst zu überlassen, stieß nun bei vielen benachbarten Waldbauern auf Ablehnung. Man fürchtete die Ausbreitung des Borkenkäfers. Doch langfristig scheint die Strategie aufzugehen: Die reinen Fichtenbestände wandeln sich allmählich in gesunden, widerstandsfähigen Mischwald.
Zur Tierwelt des Nationalparks gehören seltene, vom Aussterben bedrohte Arten wie Auerhuhn, Wanderfalke, Schwarzstorch, Fischotter oder Wildkatze. In den beiden mehrere hundert Hektar großen Tierfreigeländen (bei Neuschönau und bei Ludwigsthal) können Besucher auf ausgedehnten Rundwegen außerdem Uhus, Wisente und Rothirsche – und sogar Wölfe und Braunbären – beobachten, was im dichten Wald sonst kaum möglich wäre.
Ein eigenes „Pflanzen-Freigehege“ umgibt als Naturgarten das Besucherzentrum des Hans-Eisenmann-Hauses (Hans Eisenmann war zu Gründungszeiten des Parks bayerischer Landwirtschaftsminister) bei Neuschönau. Über 700 Pflanzenarten in typischen Gesellschaften findet der Rundgänger in der vier Hektar großen Anlage; alle Pflanzenarten sind beschildert. Insgesamt bietet der Nationalpark 320 Kilometer Wanderwege und 170 Kilometer Loipen.

Unser Ferienhaus-Tipp