Sie befinden sich im Bereich für Urlauber Hier gelangen Sie in den Bereich für Vermieter
Einloggen Kontakt  |  AGB  |  Newsletter  |  Impressum  |  Sitemap    
Suche Ferienhaus-Suche
Stichwortsuche Erweiterte Suche
Ländersuche Ländersuche
Kartensuche Kartensuche
Merkzettel Merkzettel
F.A.Q. FAQ
Service Service
Regions-Tipps Regions-Tipps
Mietwagen Mietwagen
Persönliche Daten Persönliche Daten
Registrieren Registrieren
Daten ändern Daten ändern
Passwor ändern Passwort ändern
Sichtbare Daten Sichtbare Daten
Favoriten Favoriten
Übersicht residencio
Über uns Über uns
Linkpartnerschaft Linkpartnerschaft
Newsletter-Archiv Newsletter-Archiv
Presse Abonnieren
PayPal-Standard-Logo

Plattensee

Badesee par excellence

Westungarns Plattensee ist der größte mitteleuropäische See. Er ist knapp 80 Kilometer lang, etwa 13 breit und bedeckt 594 Quadratkilometer, 60 mehr als der Bodensee. Weil er flach ist – im Durchschnitt kaum mehr als drei Meter – wird sein Wasser im Sommer bis zu 28°C warm.

Neben Budapest ist der Balaton – so der heimische Name des Plattensees – Ungarns wichtigste Touristenregion. Die Infrastruktur rund um den See lässt inzwischen kaum Wünsche offen; gut ein Fünftel aller Touristen kommt aus Deutschland (und sogar rund die Hälfte der ausländischen Touristen).
Von Bedeutung ist neben dem Tourismus noch der Weinanbau und der Fischfang. Es gibt 25 Fischarten im See, die teils Berufsfischer ernähren, teils auch von Privatpersonen geangelt werden dürfen. Den Balaton-Zander etwa gibt es nur hier, obgleich der Zander gewöhnlich tiefe Gewässer bevorzugt. Allerdings sollen die Angelscheine für den Plattensee inzwischen ziemlich teuer sein.

Die landschaftliche Schönheit des Seengebiets ist Legende. Nordwestlich des Sees erstreckt sich der Nationalpark "Balaton Oberland" über eine Fläche von 56.000 Hektar. Er wurde 1997 zum Schutz seiner besonderen Pflanzen- und Tierwelt gegründet. Spektakulär sind seine Geysirkegel und die wunderlich geformten vulkanischen Formationen: die "Steinmeere" des Káler-Beckens.

Der Kleine Plattensee

Der Kis-Balaton (Kleiner Balaton) war früher der südwestliche Zipfel des Plattensees, bis der Wasserspiegel absank und ihn abtrennte. Zusammen mit dem umgebendem Sumpfgebiet war er schon immer der Wasserfilter des großen Sees, denn durch ihn und seine Sümpfe fließt die Zala, der größte Zufluss des Plattensees. Diese Filterfunktion verloren der Kleine Plattensee und seine Sümpfe weitgehend, als Anfang des 20. Jahrhunderts die Zala begradigt und Teile der Sümpfe trockengelegt wurden. Daraufhin eroberten die Algen den Plattensee. Bereits 1949 wurde das Gebiet um den Kleinen Balaton zum Naturschutzgebiet erklärt; 1986 wurden weite Gebiete renaturiert. Heute kann man das glasklare Wasser bedenkenlos trinken.
Interessant ist auch das Büffelreservat in Kápolnapuszta südlich des Kleinen Balaton. Dort leben Verwandte des indischen Wasserbüffels, die von Bauern früher als Arbeitstiere verwendet wurden, heute in Europa aber sehr selten geworden sind.

Nicht nur ein Badesee

Das vulkanisch geprägte Nordufer ist abwechslungsreich, das Südufer recht flach. Hier kann ein Erwachsener weit ins Wasser gehen, ohne einen nassen Bauchnabel zu bekommen, über weite Strecken steht das Wasser sogar nur einen halben Meter hoch; für kleine Kinder ist das Südufer mit seinem vielgepriesenen "seidigen" Wasser also bestens geeignet.
In den tieferen Bereichen können Stürme – und die kommen zuweilen schnell – mit ihren kurzen, hohen Wellen auch gute Schwimmer in Schwierigkeiten bringen, doch ein umfassendes Sturmwarnsystem beugt dieser Gefahr vor. Badesaison ist von Mai bis weit in den Herbst.

Für Segler ist der Plattensee ein Dorado, es gibt zahlreiche Häfen und Yachtclubs, und trotz des vergleichsweise flachen Wassers sichtet man 15-Meter-Boote auf dem See. Der schwer zu berechnende Wind ist für Segler und Surfer eine Herausforderung, doch es gibt auch geschützte Ecken für Anfänger. Bootsmotoren sind verboten bis auf wenige Ausnahmen, etwa bei Hafenein- und Ausfahrt oder bei Windstille. Wasserskifahrer müssen trotzdem nicht auf ihr Hobby verzichten, denn es gibt Wasserskibahnen mit elektrischen Zugsystemen.

Aber es gibt am See nicht nur Wassersport. Reiten kann man inzwischen an vielen Orten rund um den See; am bekanntesten ist das Gestüt Szántódpuszta gegenüber der Halbinsel Tihany, die tief in den Plattensee einschneidet. Radfahrer schätzen den 205 Kilometer langen, meist flachen Radwanderweg rund um das Gewässer.

Keszthely

Keszthely am Westende des Sees ist die älteste Stadt der Region. Sie wurde von der Familie Festetics geprägt, die über Jahrhunderte zu den reichsten Adelsfamilien Ungarns zählte. Nicht nur ihr Barockschloss, in dem heute ein Museum logiert, ist eine städtische Sehenswürdigkeit. Im Schlosspark und in den Sälen finden während des Sommers wöchentlich Konzerte statt, und die Stadt Keszthely veranstaltet dann ihr Balatonfestival, später den "Balaton-Herbst".

Unser Ferienhaus-Tipp