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Niedersachsen
Leibliches Wohl in Niedersachsen
Ob "Peker-Spaß" (ein rustikales Kartoffelessen mit anschließendem Diplom), Krabben, Muscheln oder Fisch, ob Schnuckenbraten in der Heide oder herzhafter Käse-Roller im Harz: In Niedersachsen schmeckt's einfach, und das Oldenburger Nationalgericht "Grünkohl mit Pinkel und Speck" steht besonders zum Jahresende hin auf den Speisekarten. "Pinkel" ist eine Wurst aus Schweinefleisch und -speck, Flomen, Hafergrütze, Zwiebeln, Salz, Pfeffer und verschiedenen Gewürzen.
Die Feinheiten ostfriesischer Küche können Hobbyköche während des dreitägigen Kochseminars "Wiesmoor kulinarisch" kennen lernen, und die erste Koch- und Weinschule im Norden ist seit November 2003 in Heisebeck ansässig. In einem aufwändig restaurierten Fachwerkhaus lernen hier alle, die gerne kochen, Neues über Lebensmittel, Gewürze, Zubereitungsarten und natürlich die passenden Weine.
"Traditionelles & Alte Braukunst" nennt die Stadt Goslar eine neue Gruppenreise. Die Teilnehmer erfahren Wissenswertes, Interessantes und Spezielles über die Entwicklung und die hohe Kunst des Bierbrauens auf den Spuren der Goslarer Gose, eines obergärigen, weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebten Bieres, das ein bisschen wie Berliner Weiße schmeckt.
Die Hofreitschule in Bückeburg
Das Renaissanceschloss Bückeburg von 1560 bietet dem Besucher bereits vom Innenhof aus einen imposanten Anblick. Zahlreiche ihrer Räume übernehmen auch heute noch ihre einstigen Funktionen. Pferdefreunde erwartet hier eine besondere Überraschung: In der Fürstlichen Hofreitschule können Gasthörer die historische Reitkunst des 11. bis 17. Jahrhunderts im Rahmen des "Lebendigen Pferdemuseums" erlernen. Hier werden die Hohe Reitschule und die Waffengänge der Gotik, der Renaissance und des Barock zu Pferd vorgeführt. Unter den prächtig gewandeten Schulreitern sieht man Hengste der reinen spanischen Rasse, Lusitanier, andalusische Karthäuser und italienische Murgesen.
Überhaupt ist Niedersachsen ein echtes Pferdeland mit Glanzpunkten wie den "German Classics" in Hannover, Pferderennen, Eliteauktionen und stilvollen Hengstparaden. Pferdenarren finden ausgewählte Adressen und Angebote für Reitferien auf dem Portal für das Pferdeland Niedersachsen. Auf sie warten Unterkünfte vom Heuhotel bis zum Luxusquartier.
Weißes Gold am Weserstrand
Eine der ältesten Porzellanmanufakturen Europas hat den Namen Fürstenberg berühmt gemacht. Im Renaissanceschloss hoch über der Weser wurde seit 1747 das "Weiße Gold von der Weser" produziert. Das ehemalige Jagdschloss beherbergt heute das einzige Porzellanmuseum Norddeutschlands. Die Ausstellung "Wall of fame" bietet dem Besucher einen Einblick in die Vielfältigkeit des Porzellans. In der EXPO-Händewand haben sich während der Weltausstellung in Hannover die Staatsoberhäupter durch einen Handeindruck in Fürstenberger Porzellan verewigt. So entstand nach und nach ein einzigartiges Gästebuch, das im Museum der Öffentlichkeit zugänglich ist. Wer neugierig auf die Techniken der Porzellankunst geworden ist, kann in Porzellanmalkursen sein Geschick unter Beweis stellen.
Schloss Clemenswerth
Im Emsland erhebt sich auf dem Höhenrücken des Hümmling das Jagdschloss Clemenswerth ("Insel des Clemens"), das 1737-1747 der Baumeister Johann Conrad Schlaun als Refugium für Kurfürst Clemens August erbaute, und zwar in Form eines achtstrahligen Jagdsterns; er ist weltweit als einziger in originaler Bausubstanz erhalten geblieben. Der Schlossgarten mit den barock gestalteten Blumenbeeten und den beeindruckenden Taxushecken ist einer der schönsten Barockgärten im Nordwesten Deutschlands.
Die Niedersächsische Mühlenstraße...
...verbindet insgesamt 128 Mühlen, und so abwechslungsreich wie die Landschaft sind auch die Mühlen und ihre Geschichten, ob betriebsfähige Museumsmühlen oder stillgelegte Mühlen, in denen alles noch steht wie am letzten Betriebstag, ob liebevoll ausgebaute "Wohnmühlen" oder moderne Mühlenbetriebe. Die Mühlenstraße führt durch stille Heidetäler, durch die Flusslandschaft der Elbtalaue und das Hannoversche Wendland mit seinen Rundlingsdörfern. Sie besucht Fachwerkstädte, durchstreift die Quelltäler der Ilmenau, die Wälder der Südheide und das Celler Land mit der Allerniederung.
Hameln
Die Sage vom Rattenfänger wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Selbst in fernen Ländern gehört das Märchen häufig zum Schulunterricht. Seit 1284 ist der Rattenfänger das Wahrzeichen der Stadt und noch heute "leibhaftig" anzutreffen: Von der Rattenfänger-Halle über die Rattenfänger-Freilichtspiele, das Musical "Rats" bis hin zum Rattenfänger-Literaturpreis - was wäre Hameln ohne seinen Rattenfänger?
Der Sage nach wurden hier im Jahre 1284 alle Kinder des Ortes entführt, weil man dem Rattenfänger seinen Lohn als Besieger der Rattenplage verweigerte. Noch heute dreht sich in Hameln alles um diese Geschichte. Ein Glanzpunkt ist seit 1956 das Freilichtspiel, das jedes Jahr Tausende Besucher aus aller Welt anlockt und dieses Jahr sein 50jähriges Jubiläum feierte.
Norden
Norden (Plattdeutsch "Nörn") in Ostfriesland liegt direkt am Wattenmeer, gilt als älteste Stadt Ostfrieslands und bietet neben sehr guten Badeurlaubs- und Kurbedingungen auch einige Kulturschätze: Bedeutende Kirchen, alte Bürgerhäuser und eine beachtliche Zahl an Museen. Norden ist die Hauptstadt der historischen Landschaft Norderland. Schon in der Kaiserzeit wurde der Urlaubsort mit dem Slogan beworben: "Das Grüne Tor zum Meer".
Nordens reizvolle Innenstadt besitzt einen der größten Marktplätze Deutschlands. Seine vielen sehr alten Bäume verleihen dem Platz eine besondere Note. Die Ludgeri-Kirche in der Mitte stammt aus dem 13. Jahrhundert und besitzt, wie viele ostfriesische Kirchen, einen frei stehenden Glockenturm. An der Südseite des Marktplatzes stößt man auf ein außergewöhnliches Gebäudeensemble: die "dree Süsters" (drei Schwestern), drei Häuser mit sehr ähnlichen Fassaden im Stil der Backstein-Renaissance. Ein Stück weiter westlich steht die Mennoniten-Kirche mit ihrer bemerkenswerten Deckenmalerei.
Das Alte Rathaus ist der Sitz eines Heimatmuseums, und gleich nebenan führt ein Teemuseum in die Geschichte und Bedeutung des ostfriesischen "Nationalgetränks" ein. Einen Blick sollten Besucher auch auf den reich dekorierten Renaissancebau in der Osterstraße werfen, das "Schöningh'sche Haus".
Und wenn Sie für einen Besuch Nordens eine Unterkunft suchen – am besten mit großer Terrasse, wo Sie den ostfriesischen Tee in Ruhe genießen können –, schauen Sie sich unseren heutigen Objekttipp an.
Unser Ferienhaus-Tipp

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